Da ich mein in letzter Zeit merklich angeschwollenes Hinterteil ab morgen wieder nach Lichterfelde Süd in die Bruchbude namens OSZ schleppen darf, muss ich mir heute eine schöne Playlist zusammenstellen, damit ich den Graus dort unbeschadet überstehe.

Doch bevor ich mich einer Zusammentstellung feinster Musik in unterschiedlichen Ordnern mit den Titeln „S-Bahn kommt pünktlich“, „S-Bahn kommt zu spät“, „Oh Gott, ich habe heute mit dem ach so ‚tollen‘ ÖffRecht-Lehrer“, „Bad-Hair-Day“ und „FML ICH HABE KEINEN BOCK, WEIL ES SO FRÜH UND KALT UND DAS LEBEN SCHEISSE IST“ widme, mache ich mich über den pädagogischen Wert von Märchen, insbesondere Schneewittchens, schlau. Für mich steht das Fazit schon fest: Nimmt ein kleines Gör was zu essen von jemand fremden, hat er ganz schlechte Karten. Am liebsten würde ich ja hinschreiben, da Märchen laut Grimm-Brüder weder für Kinder gedacht noch geeignet sind, sie somit auch keinen pädagogischen Wert aufweisen. Wird wohl eher nicht stimmen. Anschließend werde ich mich an die Texte setzen, die ich für meinen Onkel und eine Website verfassen soll.

Mist, das verzögert sich alles. Es kommt „Einsam unter Palmen – Das Finale“, ich darf unmöglich verpassen, was diese verrückte Trulla da veranstaltet! Assi-TV, wenn ich dich nicht hätte, dann wüsste ich nicht, was Geisteskranke und TV-Nutten wirklich sind, und mich wahrscheinlich fragen, ob ich nicht vielleicht in eine psychiatrische Anstalt gehöre – ich bin aber ein Glück mehr als normal! :)

 

Wie wäre es mit einer Umfrage im Nordkorea-Style? Habe das gerade entdeckt, muss natürlich gleich ausprobiert werden.

 

 

PS.: Arbeitstitel war hier „Nichtaufesser- und Verschwenderland Deutschland – Also in Afrika scheint immer die Sonne“, aber ich möchte natürlich keinen Ärger, nur weil manche zu dusslig sind, um schwarzen Humor zu verstehen…