Back in business

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Was für eine Woche! Die Nacht von letzten Donnerstag zu Freitag mir meine Seele aus dem Leib gekotzt wegen eines schnuckligen und nichtsnutzigen Magen-Darm-Infekts, obendrauf gab’s noch kostenlos eine schöne Portion Fieber. Ist ja klar, dass ich bei dem Zustand zu Hause geblieben bin.Ich habe so viel Zeit gehabt, noch mehr Langeweile und einen Haufen schlechtes Fernsehprogramm.

Kurzer Überblick (kann mich nur auf mein Kurzzeitgedächtnis beziehen):

  • Sehr geehrte Frau Schröder, was für einen Scheiß haben Sie denn von sich gegeben im ZDF-Morgenmagazin. Da blubbern Sie was von hohem Wert der Ehe, wie man das unterstützen solle – blablabla. Ich kann nicht verbergen, dass ich Sie sowieso schon nicht so prall finde, aber bei so einer gequirlten Kacke kann ich mir für die Antipathie auch nur auf die Schulter klopfen. Bei einer Scheidungsrate von knapp 50 % finde ich es auch mehr als offensichtlich, wie ‚hoch‘ der Wert der Ehe geschätzt wird. Das konservative Geschwätz geht mir auf den Senkel – die angebliche Meinung, dass Frau Schröder sich für die Home-Ehe einsetzt, ist doch nur Walhkampfgelaber. Daran sieht man immer, wie fortschrittlich die Parteienlandschaft ist.
  • Habe gestern Unforgettable gesehen. Poppy Montgomery konnte ich schon bei ‚Without a Trace‘ nicht so recht leiden, was sich bei ihrer neuen Serie auch nicht sonderlich geändert hat – trotz roter Haare. Dylan Walsh, der fehlbesetzte zweite Schönheitschirurg von Nip/Tuck, spielt ihren Wieder-Lover (hab mir das vorher noch nicht reingezogen). Unglaublich langweilig die Serie, selten so einen Scheiß gesehen. Völlig überbewerteter Gefühlskram, ihr permanenter Nude-Lipgloss passt leider gar nicht zur Haarfarbe und Rolle, diese schlecht dargestellte Liebesbeziehung inklusive „sexueller Spannung“ zwischen ihr und dem anderen (ich habe die Namen der Protagonisten einfach aus dem Hirn gestrichen, so überflüssig ist das) und ihre tolle Fähigkeit, sich an wirklich jedes kleinste Detail zu erinnern – ich kann an der Serie nichts Gutes finden. Vor allem ist es so eine Enttäuschung, wenn man sich vorher den überragenden Serien „Criminal Minds“ und im Anschluss „Elementary“ hingegeben hat. Und danach dann dieser Absturz. Setzt den Scheiß ab, das ist ja unerträglich. Ich meine, ich konnte mich auch noch an das Gespräch mit der kleinen Zeugin erinnern, warum wurde es bei ihr so dargestellt, als ob sie jetzt die überkrassen, fast schon magischen Fähigkeiten hat? LANGWEILIG!
  • Es kann jeden Moment so weit sein. Bei meiner Mama könnte von einer Sekunde zur anderen die Fruchtblase platzen und der kleine Racker sein Abenteuer gen große, weite Welt antreten. Meine Mama hat ganz schlimme Wassereinlagerungen – Klumpfüße und Mopsfinger. Sie tut mir richtig leid, da sie kaum Gefühl in den Händen und Füßen hat, aber doch genau soviel, dass sie sagen kann, wie unangenehm und schmerzhaft das ist. Was ich alles bei ihr beobachten kann… Ich habe definitiv keinen Bock, schwanger zu werden. Das Gekotze, die Stimmungsschwankungen, die Verformung des Köpers, das Gewicht, die Entbindung (!!!) – muss nicht. Als ich so fürchertlich kotzen musste, dachte ich nur daran, dass meine Mama bzw. Schwangere allgemein das ganze Monate mehr oder wenig freiwillig über sich ergehen lassen. Ich kann ganz gut übertreiben, aber in den Momenten über der Kloschüssel dachte ich, mein Leben sei vorbei, dass das Gekotze nie aufhört, dass ich für immer in einem Badezimmer leben muss.
  • Apropo Schwangerschaft… Falls sich unsere „tolle“ Familienministerin mal wieder einmal fragen sollte, warum man als Frau keinen Bock auf Kinder haben sollte, dann soll sie sich doch mal anschauen, was man während des Erziehungsurlaubs bekommt („Urlaub“ ist schon eine kleine Frechheit; als ob Kindererziehung auch nur im entferntesten etwas mit Erholung zu tun hat, ausgenommen man ist Ursula von der Leyen aka „Ich kann alles perfekt, einfach so, schaut her, sowas kann man hier nur bei der CDU“-Wonderwoman). Meine Mama wird ganze 800 € weniger zur Verfügung haben; ist ja so, dass ein Kind Kosten wie ein Kaninchen verursacht. Ich frage mich immer wieder, was das eigentlich für Flachzangen sind, die den Weg ins Plenum schaffen. Vielleicht sieht man aber auch nur die Negativbeispiele. Oder sind das vielleicht die Positivbeispiele? Und von wegen, man könne immer nur meckern und wüsste es selbst nicht besser – ich weiß es besser, alles :)
  • Glückwunsch Herr Mehdorn, eine halbe Million Jahresgage für den BER. Kriegt er die, weil es so eine Bärenaufgabe ist oder ist das schon das Schmerzensgeld, weil man weiß, dass es eh nicht geschafft werden kann und sich die Presse dann auf ihn stürzen wird wie Kim Jong Un auf ein Raketenabschussknöpfchen? Er ist ja bekanntlich ein Sanierungsexperte.
  • Ich versuche mit dem Rauchen aufzuhören. Ich darf nicht zunehmen. Sobald es mehr als ein Kilo plus ist, fange ich wieder an. Habe doch nicht Radikaldiäten gemacht, damit ich dann zwar gesünder/rauchfrei lebe, aber das mit einem dicken, herausstehenden Bauch, einem Schwabbelarsch und babywalgroßen Oberschenkel!
  • Neuer Fernseher! Ich musste meinen schönen und ersten eigenen Fernseher in meinem Zimmer aufgeben, weil er einen sehr starken Grünstich nach der Umräumaktion hatte. Ich habe jetzt einen wunderschönen 40-Zoller in weiß von Samsung. Er kann alles. Gerade schau „The Princess and the Frog“ und ich schmelze dahin.
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Das Beste, was man an einem Montag lesen kann! Haha

Zweite Schnapszahl

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Beste Geburtstagsnachricht überhaupt:

Hört das Gretchen, wie es rotzt,
dem schnöden Alltagsleben trotzt.
Mit spitzer Zunge und auch Feder,
zieht sie gerne mal vom Leder.
Blut, Gemetzel, Horror, Grusel,
Nikotin und auch der Fusel;
gehör’n dazu – gar keine Frage,
wie Lernerei und Arbeitstage.
Mit YouTube, Twitter, Bloggerei,
im Kampf gegen den Einheitsbrei.
Zwischen „Ich knutsche gern das Inder-Kind“
und „weil alle so bescheuert sind“
fährt sie Erna, fährt sie Bahn,
erzählt davon, weil sie es kann.
Und wenn’s zuhause richtig kracht,
das Schwesterglück laut schreit und lacht,
werden wir Geschichten lesen,
von vollen Windeln, blonden Wesen.
Rotz ruhig weiter, kleines Gretchen!
Bist eigentlich ein braves Mädchen ;–)

(All rights reserved to K. L. (: )

Buch zur Geschichte Russlands, Jägermeister, Red Bull, Schachtel Kippen, Feuerzeuge, Tankgutschein, Süßes, Taschentücher und Polly Pocket – ihr seid so toll!

Bin ja mal gespannt, was es nachher noch tolles gibt. Meine Backkünste hat meine Kollegen überrascht; die Muffins und die Choco Lava-Kuchen sind aber auch granatig geworden! Mal sehen, wie die Spinatcreme schmeckt.

Bin noch ziemlich durch vom Wochenende, krank natürlich auch. Hatte es ja gerade erst, dachte, ich hätte es überstanden, scheinbar doch nicht.

Danke nocheinmal für die Standpauke gestern, dass ich mit fast 22 Jahren mein Leben doch mal auf die Reihe kriegen solle. So freut man sich doch richtig darauf, ein Jahr älter zu werden.

PS.: Biffy Clyros neues Album gestern bei Fritz gehört. Das ist der absolute Hammer! WILL HABEN

Dass macht mich wütend, das die dass denkt

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Bevor ich mich gestern zur Kopfverschönerung gemacht habe, habe ich noch Arbeit auf den Tisch bekommen. Dass freut mich natürlich, bevor ich vom Bildschirmangestarre viereckige Augen kriege. Aber wie man mir die Arbeit gegeben hat, fand ich eher semiprall:

Letzte Woche hatte ich einen Text auf dem Tisch, den schon einer handschriftlich korrigiert hatte und mich bat, die Korrekturen im Dokument einzutragen. Gesagt, getan und der Chef bekam es zur Kontrolle auf den Tisch (zu viel Tisch, er bekam es außerdem in die Hand). Da kamen dann auch noch ein paar Veränderungen, die ich auch ganz artig eingetragen habe. Für mich war die Sache abgeschlossen. Gestern kam dann eine Kollegin und bat mich, den Text (er war fertig, wirklich) mit den Korrekturen von ihr zu ändern. Sie erzählte mir, was ich alles falsch geschrieben habe, wann man einen Punkt zwischen 5-stelligen Zahlen setzt (Wayne interessiert’s), wo eine Leerzeile hinkommt, blablasülz. Ich habe mir dass angehört, habe aber selber gemerkt, das ich genervt davon war. Ich lasse mich kritisieren, gar kein Ding, aber doch nicht für eine Arbeit, die ich gar nicht gemacht habe?! Ich habe den Text weder geschrieben noch mich um irgendeine Kontrolle gekümmert, war nicht meine Aufgabe. Sie hat mich gefragt, warum ich was wie geschrieben habe; ich habe ihr erklärt, das ich davon gar nix geschrieben habe, sondern nur Korrekturen, die ich auch nicht gemacht habe, eingetragen habe. Sie sagt mir wieder, das ich einen Namen falsch geschrieben hätte – ich habe es nicht geschrieben. Sie sagt mir, das ich dort ihnen groß geschrieben habe, obwohl es klein sein müsste – Kuckuck, soll ich es schriftlich geben, das ich da nicht mehr als 0 % Schreibarbeit von mir drinsteckt?

Der Knaller war dann, das sie mich allen ernstes fragt, ob ich mit der das/dass-Regel vertraut wäre (habt ihr schon Augenkrebs und Schüttelfrost beim Lesen bekommen?). Nee, erzähl‘ mir mehr! Ob das oder dass mache ich von der Jahreszeit abhängig. Ich weiß genau, das mir die Gesichtszüge mehr als entglitten sind, es war bestimmt ein fliegender Hogwarts-Express, aber man muss ja ruhig und sachlich bleiben. Dass ist ja meine Stärke. Also antwortete ich zuckersüß, das ich dass natürlich könne, ich hätte nämlich ab und an Deutsch-Unterricht gehabt, nicht viel, aber doch ausreichend. Ich hätte gerne noch ein weiteres Mal darauf hingewiesen, das ich dass nicht geschrieben habe, aber dass hat mich so getroffen, das ich da erst einmal schlucken musste (höhö, sie musste schlucken). Die Kollegin ist ja eigentlich eine ganz Nette, aber wer mir so kommt, so leid es mir tut, ist unten durch. Ich finde dass eine Riesenfrechheit, so etwas zu fragen. Dass ist wie die Frage, ob ich denn wüsste, das es nachts dunkel ist – ist ja nicht wahr?!

Sie war raus aus dem Büro und ich fühlte mich noch kleiner, als ich eh schon mit meinen 1,75 Metern bin. Ich kann sowas nicht ab, da könnte ich heulen vor Wut. Ein Glück bin ich dann in den Feierabend und zum Frisör gestartet. Ich war um kurz vor 5 da, habe mich für einen Mix aus dunklem Braun und Granatrot entschieden, 3 cm abschneiden lassen und war um halb 8 fertig. Was so eine neue Haarfarbe nicht alles kann! Ich war heute so gut gelaunt, das ich es ihr fast verziehen habe. Ich habe mich nett mit ihr unterhalten, auch wenn mein Teufelchen im Kopf geschrieen hat, das ich sie einfach stehen lasse oder aus Spaß in allen Dokumenten aus das dass und aus dass das (verwirrend) mache, aber ich habe es ignoriert – ich war ganz standhaft. Ich warte darauf, das ich irgendwann aufwache mit einer zweiten Persönlichkeit namens Tyler Durden und mir selbst ordentlich eine ballere.

PS.: Neues Hurts-Album im März – endlich!

PPS.: Kann jemand bitte dieses Arash-Lied verbannen und was zum Henker macht Sean Paul da?

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Mittwoch, die Hälfte geschafft!

Nur halbherzig das Auto abgeputzt am Morgen. Der ganze Schnee von der Motorhaube ist mir dann beim Fahren auf die Windschutzscheibe geflogen – Sicht gleich Null. Dass ich blond bin, muss ich heute unbedingt vom Friseur wieder verstecken lassen. Ein Mix aus Kastanie und Schoko mit mehr Kastanie als Schoko oder umgedreht? Man, das Leben kann so hart sein, bei diesen unglaublich wichtigen Entscheidungen. Oder vielleicht Granat mit Schokobraun?

Wileys Album kommt Anfang März!

Neues von Hadouken! Seit 2008 in meiner Sammlung und heute neue Sachen entdeckt. Es gibt ein neues Album. Und ich habe gerade entdeckt, dass man es vorbestellen kann PLUS Unterschrift darauf – ich werd verrückt! Also das wäre doch mal ein Geburtstagsgeschenk.

Ich freue mich unglaublich auf meinen Friseurtermin, weil ich dann zum einen schöne Haare habe und zum anderen Feierabend.

Luci, wir haben dich lieb. :)

Ohrwurm

3 Kommentare


Ich bin kein Fußballexperte, finde das Hinterhergejage eines Balles sehr bezeichnend für die Männerwelt und war doch so begeistert vom gestrigen Spiel! Die Regeln hat jeder schon einmal mitbekommen (spätestens zu Fußball-EMs/WMs tauchen die ganzen verschollen weiblichen „Fußballfans“ aus ihren Löchern auf, wissen alles und noch viel besser und danach sind die Gesichter bei den Kerlen lang, wenn man dann mit ihr zusammen die Sportschau schauen möchte, die ja jetzt sooo langweilig ist), ja, ich kenne sogar das leidige Thema Abseits. Ich bin kein Kerl, habe Fußball noch nie freiwillig gespielt, kann aber trotzdem sagen: HAHA Hertha, was war denn das für ein Reinfall :)

Ich bin ja sowieso auf der rot-weißen Seite, musste mich da gestern ein bisschen still freuen, weil mein Freund und Begleitung blau-weiß sind. Liebe Herthaner, die Pässe hätte selbst ich besser hinbekommen und euer Hingefalle ist lächerlich. Da ist es nur fair, dass der Schiri die Handspiele von Union ignoriert hat. Ist es nicht eigentlich so, dass man zum gegnerischen Tor spielen sollte? Ach ihr Herthaner, ihr könnt ja noch so viel lernen von den Unionern. Mir ist es auch egal, dass es dann ein Unentschieden geworden ist – Hauptsache, ihr habt nicht gewonnen. Die Union-Fans haben euch in Grund und Boden gesungen, obwohl es doch euer Stadion ist (die Bengalos waren ohne Frage nicht nötig – aber bedankt euch bei den Kontrolleuren). Und überhaupt, Union hat die viel schöneren Lieder!

Es war arschkalt, ich friere immer noch, habe verschlafen, die S-Bahn ist ausgefallen und, es wird bestimmt zum Running Gag diese Woche, der nächste Obdachlose, der mir eine Morgenübelkeit verschafft (diesmal war es kein großes, sondern ein kleines, dafür abgestandenes Geschäft – yummi).

PS.: Im Unterbewusstsein habe ich mein Zimmer aus gutem Grund rot-weiß eingerichtet.

PPS.: Mein kleines Inderbaby ist wieder da, sie hat mich nicht vergessen und ich könnte sie den ganzen Tag abknutschen, müsste ich nicht arbeiten.

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Ich bin sehr traurig. Heute morgen fast einen Kotzanfall bekommen, weil sich ein Obdachloser in die Hose gemacht hat (nicht klein, sondern groß – monstermäßig groß dem Geruch nach zu urteilen) und den Wagon in der S-Bahn gut mit dem Gestank gefüllt hat (ich bin weggelaufen, dem Gestank konnte man aber einfach nicht entfliehen!). Ich habe sogar darüber nachgedacht, meine morgendlichen Essgewohnheiten, die aus Kaffee und Kippen bestehen, zu ändern – so ein Gestank ist aber sowohl auf leeren als auch auf vollen Magen mega uncool!

Es ist kalt draußen – ich freue mich auf das Olympiastadion, das Draußensitzen, das alkoholfreie Bier, Union und Hertha.

Zum krönenden Abschluss schießt die Moviepilot-Gemeinde gegen Saw, vor allem Teile 4-7. Ich liebe Saw, alle Teile, ausnahmslos. Das ist wie eine Mutter, die viele Kinder hat; das eine mag sie mehr, das andere weniger (ich denke, dass das so ist, ich bin [noch] Einzelkind und kann das nicht beurteilen). Aber man kann doch nicht sagen, die Filme seien scheiße – das trifft mein kleines Herz.

PS.: Wochenende zu nix gekommen, 3 Kilo zugenommen (Bewegung gleich Null, Essensportionen strebten gen Unendlich) GEIL ICH LIEBE MONTAGE VOLL WOHO

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