Ich bin kein Fußballexperte, finde das Hinterhergejage eines Balles sehr bezeichnend für die Männerwelt und war doch so begeistert vom gestrigen Spiel! Die Regeln hat jeder schon einmal mitbekommen (spätestens zu Fußball-EMs/WMs tauchen die ganzen verschollen weiblichen „Fußballfans“ aus ihren Löchern auf, wissen alles und noch viel besser und danach sind die Gesichter bei den Kerlen lang, wenn man dann mit ihr zusammen die Sportschau schauen möchte, die ja jetzt sooo langweilig ist), ja, ich kenne sogar das leidige Thema Abseits. Ich bin kein Kerl, habe Fußball noch nie freiwillig gespielt, kann aber trotzdem sagen: HAHA Hertha, was war denn das für ein Reinfall :)

Ich bin ja sowieso auf der rot-weißen Seite, musste mich da gestern ein bisschen still freuen, weil mein Freund und Begleitung blau-weiß sind. Liebe Herthaner, die Pässe hätte selbst ich besser hinbekommen und euer Hingefalle ist lächerlich. Da ist es nur fair, dass der Schiri die Handspiele von Union ignoriert hat. Ist es nicht eigentlich so, dass man zum gegnerischen Tor spielen sollte? Ach ihr Herthaner, ihr könnt ja noch so viel lernen von den Unionern. Mir ist es auch egal, dass es dann ein Unentschieden geworden ist – Hauptsache, ihr habt nicht gewonnen. Die Union-Fans haben euch in Grund und Boden gesungen, obwohl es doch euer Stadion ist (die Bengalos waren ohne Frage nicht nötig – aber bedankt euch bei den Kontrolleuren). Und überhaupt, Union hat die viel schöneren Lieder!

Es war arschkalt, ich friere immer noch, habe verschlafen, die S-Bahn ist ausgefallen und, es wird bestimmt zum Running Gag diese Woche, der nächste Obdachlose, der mir eine Morgenübelkeit verschafft (diesmal war es kein großes, sondern ein kleines, dafür abgestandenes Geschäft – yummi).

PS.: Im Unterbewusstsein habe ich mein Zimmer aus gutem Grund rot-weiß eingerichtet.

PPS.: Mein kleines Inderbaby ist wieder da, sie hat mich nicht vergessen und ich könnte sie den ganzen Tag abknutschen, müsste ich nicht arbeiten.

Advertisements