… how long how long

So habe ich mir meinen Start in das neue Jahr ganz sicher nicht vorgestellt. Eigentlich hätte ich so viel zu berichten, würde Quentins Film gerne in höchsten Tönen loben, immerhin habe ich mir schon zwei Wochen Gedanken über ein Kommentar zu seinem neusten Meisterwerk gemacht, fiese Kommentare zur S-Bahn habe ich auch Unmengen auf Lager, genauso wie eine ordentliche Portion Lästereien gegen Dschungelcamp-Bewohner und irgendwelche assozialen Vollspacken von der Straße.

Meine Zeit und Aufmerksamkeitsspanne reicht leider nur für ein paar knappe Sätze:

– Ihr Niedersachsen, hatten wir nicht eine Absprache bezüglich der FDP? Sowas nennt man Vertragsbruch und kommt mir nicht mit diesem Gesülz zu den Wahlgrundsätzen. Wir haben ausdrücklich vereinbart, den Rösler im Kinderparadies bei Ikea zu vergessen!

– Vodafone, einerseits bin ich euch sehr dankbar, dass ihr Major Lazers Musik in der Werbung anspielt. Andererseits ist es viel zu schöne Musik für eine Firma der Devise „Wir ziehen euch das Geld aus der Tasche, ihr blöden Kunden, und Unfreundlichkeit schreiben wir noch größer als groß!“

– Ich schreibe in nicht einmal mehr zwei Tagen meine Zwischenprüfung. Fest stand der Termin seit ewigen Zeiten; Lernaufwand habe ich seit einer Woche betrieben. Es klingt so angemessen wie es auch ist: Ein Jahr Ausbildungsinhalte in knapp zwei Wochen in das sowieso schon von sinnloser Überlastung strotzende Gehirn in Nacht- und Nebelaktionen mit Haushaltsrecht (Schlampe), Öffentlicher Blasülz (Nutte) und selbst zusammengebastelter Prüfschemen zu irgendwelchen Rechtsachschießmichtot (Edelprostituierte, immerhin hat man vorher etwas investiert) zu füllen, scheint mir derzeit recht unmöglich. Aber hey, ich habe ja noch zwei Tage, es ist noch alles offen. Aber die Erkenntnis, dass man eine Arbeitswoche mit 20 Stunden Schlaf locker hinbekommt, lohnt sich.

– American Horror Story Asylum und auch die Vorgängerstaffel sind einwandfreie Meisterwerke. Seit ewigen Zeiten habe ich keine so gute, spannende, lustige, immer noch spannende, abwechslungsreiche und (ich sage es gerne auch ein drittes Mal) spannende Serie gesehen. Evan Peters ist auch mit Latexganzkörperkondom so niedlich. Lohnenswert nur auf Englisch.

– Ich bin heute in den Schnee gefallen, als ich aus dem Auto gestiegen bin. Mit der Fresse voran – ist ja nicht kalt. Achso, mein Auto ist immer noch heile, gehe zwar nicht davon aus, dass daran gezweifelt wurde, ist nur fürs Protokoll.

– Meine Haare sind eingefroren, als ich zu später Stunde nach dem Duschen dem Verlangen einer Gute-Nacht-Zigarette nachging. Blond bleibt blond.

23.32 Uhr – Zeit für das BBiG, Mensch, da habe ich mich den ganzen Tag drauf gefreut.

Advertisements